Pferd aktuell
Viel Spass bei den Messen rund um unsere Pferde…
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f.re.e – Freizeit, Reisen, Erholung – Erlebnismesse mit Pferdesport-Halle
Donnerstag 26. Februar bis Montag 2. März 2009
Ort: Neue Messe in München (81823)
Mehr Infos unter: www.free-muenchen.de/
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EQUITANA – Die Weltmesse des Pferdesports
Samstag 14. März bis Sonntag 22. März – Eine Woche lang Pferd und alles was dazu gehört!!
Ort: Messegelände Essen (45131), Norbertstraße
Öffnungszeiten: täglich 10.00 bis 19.00 Uhr
Mehr Infos unter: www.equitana.com
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Jagen, Fischen, Reiten – Naturerlebnisse für die ganze Familie
Freitag 20. März bis Sonntag 22. März 2009
Ort: Messe in Dresden (01067)
Mehr Infos unter: www.jagen-fischen-reiten.de/
Email Kontakt: service@messe-dresden.de
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NORDPFERD (das größte Pferde-Event im Norden)
Die nächste NORDPFERD (das größte Pferde-Event im Norden) findet vom 24. bis 26. April 2009 statt, die Vorbereitungen laufen.
Wir bieten eine Riesen-Ausstellung in 5 Hallen mit Außenbereich, hochkarätige Seminare und ein tolles, fantasievolles Tagesprogramm rund um die Uhr (im Eintrittspreis inbegriffen!!!) sowie eine erlesene Abend-Galashow. Infos unter www.nordpferd.de
Aktuelles und Auskünfte gerne über uns, Tel. siehe unten.
Birgit Wolf
PLAKETTEN PETERSEN
Produktions- und Vertriebs- GmbH
MESSE & MARKETING Projektplanungs GmbH
Witzworter Str. 5 – 9
25840 Friedrichstadt
Tel.: 0049-4881-9301-0
Durchwahl -40
Fax.: 0049-4881-9301-41
info@plaketten-petersen.de
Huf Notruf
Bald wird es einen deutschlandweiten Pferdenotruf geben. Genauere Informationen gibt es auf der Seite des Huf Notruf.
Politischer Erfolg für die “Müllpferde” von Antalya
PETA-Deutschland e.V. fordert nun konsequente Umsetzung des Gesetzes
Einen wichtigen Erfolg im Kampf für die so genannten „Müllpferde“ von Antalya / Türkei kann die Tierschutzorganisation PETA-Deutschland e.V. (People for the Ethical Treatment of Animals) heute bekannt geben: Eine gesetzliche Initiative führte zu einem generellen Verbot des Einsatzes der schwachen Pferde.
„Der Einsatz schwacher Pferde in verschiedenen Tätigkeiten, darunter auch Transportwesen, wurde mit Entscheid Nr. 7 der Antalya Stadtverwaltung vom 26. Januar 2007 verboten. Das Bürgermeisteramt Antalya hat ein Programm gestartet, das den Ankauf der schwachen Pferde koordinieren wird, die in verschiedenen Tätigkeiten zum Einsatz kommen, damit sie ihr Leben angenehm in speziellen Schutzbereichen verbringen können, nachdem die Tierärztekammer und der Tierschutzverein Antalya sich tierärztlich um sie gekümmert haben“, zitiert Carola Schmitt von PETA aus dem Schreiben der Stadtkommission für Tierschutz.
Allerdings kritisiert PETA-Deutschland e.V. noch immer die Behörden und deren lasche Umsetzung des Gesetzes und reiste dafür jetzt nach Antalya und trafen sich mit dem Chef der Veterinärbehörde sowie weiteren Vertretern zuständiger Behörden. „Leider sind die bislang beschlagnahmten Pferde für unsere Begriffe nicht gut versorgt und untergebracht. Wir haben konkrete Hilfe angeboten, warten jedoch auf Antwort“, so Carola Schmitt weiter.
In keiner anderen türkischen Stadt, so die Tierschützer, hätte man soviel Pferde-Elend gesehen wie im modernen Antalya. Die Pferde seien momentan leider noch nicht die Gewinner. Zwar sei ein Anfang gemacht, jetzt müsse jedoch konsequent gehandelt werden. Interessierte können sich deshalb an PETA wenden und einen Formbrief an die Behörden anfordern.
Bereits im Jahre 2004 machte die Tierrechtsorganisation auf das Schicksal der sogenannten „Müllpferde“ von Antalya / Türkei aufmerksam. Die Pferde, die inmitten der Touristenmetropole extrem verwahrlost, abgemagert, dehydriert, mit Wunden übersät und an Hufedeformationen leidend in der sengenden Hitze schwere Lasten ziehen müssen, fanden auch die Unterstützung von Corinna Schumacher, Frau des siebenfachen Formel 1 Weltmeisters Michael Schumacher. Während einige Pferde in die Obhut von PETA-Deutschland e.V. und Frau Schumacher kamen, behandelte ein Tierarzt regelmäßig und kostenlos die restlichen ca. 150 Pferde.
Bilder von den Pferden können kostenlos bei carolas@peta.de angefordert werden.
Verbot der Pferde-Vielseitigkeits-Meisterschaften gefordert
Doping und ständige Tierquälereien an der Tagesordnung
Angesichts der aktuellen Vorkommnisse bei den Vielseitigkeits-Meisterschaften in Hamburg-Schenefeld am 4./5. August 2007 fordert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. ein sofortiges und konsequentes Verbot dieser und anderer Leistungsmeisterschaften. Solche Veranstaltungen und Meisterschaften sind ohne beständige Tierquälereien und medikamentöser Vorbehandlung der Tiere gar nicht durchführbar, wertet PETA Deutschland die Vorgänge in der Pferdeszene.
Dass Kontrollmechanismen gerade bei den zur Nutzung ausgebeuteten Tieren bundesweit fast auf ganzer Linie versagen, sei mannigfach nachgewiesen worden. Es ist unter Experten ein offenes Geheimnis, dass bei solchen für die Pferde harten und abartigen Leistungsprüfungen mit unzulässigen, tierquälerischen und ethisch verwerflichen Methoden nachgeholfen wird.
„Als Tierrechtler fragt man sich, weshalb die „Ethischen Grundsätze“ der Deutschen Reiterlichen Vereinigung überhaupt existieren, wenn offen dagegen verstossen wird“, so Dr. Edmund Haferbeck, Agrarexperte der Tierrechtsorganisation PETA-Deutschland e.V. Mit dieser Weg-Guck-Mentalität wird der milliardenschweren Branche doch Tür und Tor geöffnet,“ so Dr. Haferbeck weiter.
Experten bemängeln offen, dass eben gerade gegen diese Richtlinien „häufig“ verstoßen wird und dass die alltägliche Malträtierung eines der faszinierendsten tierischen Begleiters des Menschen von den Beteiligten sehenden Auges hingenommen wird. Genau wie bei den Leistungssportarten des Menschen (z.B. Tour de France) existiert eine Doppelmoral im Pferdesport („ein bisschen Doping darf sein“), die ihresgleichen sucht und wohl nur noch durch die tierquälerischen und artwidrigen Vorgänge in Zoos und Zirkussen übertroffen wird.
Schon der Begriff „Vielseitigkeitsprüfung“ kaschiert die Brutalität, die hinter dieser insgesamt 5 Milliarden Euro schweren Tiernutzungsbranche steht. Aktueller denn je ist der Kommentar eines der großen amerikanischen Reiters, mehrfacher Olympiasieger, Bill Steinkraus, der 1976 die sich bis zur Gegenwart noch potenzierenden Missstände der Zunft so zusammenfasste:
„Die FEI (Internationale Reiter-Vereinigung, Anm. d. Verf.) hat den Springsport entarten lassen, indem sie übersteigerte Hindernisabmessungen zum Bestandteil des olympischen Programms machte. Wenn die teilweise grauenhaften Stürze nicht endlich zur freiwilligen Umkehr führen, muss man wirklich hoffen, dass noch stärkere Proteste der Öffentlichkeit diese endlich erzwingen.“ Steinkraus sprach dann noch von „einer Materialschlacht hauptsächlich der Pferde.“
Das aktuelle Vielseitigkeitsturnier (Dressur, Geländeritt und Springen) musste wegen der vielen Stürze und dem Tod einer Springreiterin abgebrochen werden. Da eine tiergerechte Arbeit mit Pferden in dieser Branche niemals möglich sein wird, geht an einem Verbot allein schon aus Tierrechtsgründen kein Weg vorbei.
Weitergehendes Material zu dieser Problematik kann bei PETA Deutschland e.V. angefordert werden.
Kontakt: Dr. Edmund Haferbeck, Tel.: 07156-1782828, mobil: 0171/4317387; Edmundh@peta.de
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