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Pferde-Poesie 3.1

Pferde-Poesie

– Seite 1

An mein Pony!

Oft denk’ ich an die Zeit zurueck, als Du noch bei mir warst.
Es war das allerhoechste Glueck, ich pflegte Dich nur ein Jahr!
Ich hatte Dich so teuflisch lieb, Du warst mein liebster Schatz.
Doch nun bist Du fort von mir, das hab ich nicht getraeumt.

Ich weinte lange, war allein, ich wuenschte Du waerst hier bei mir,
Du wunderschoenes Tier!
Auch heut denk ich noch oft an Dich, an Deinen wachen Blick.
Dein falbes Fell glaenzte nur fuer mich, doch Du kommst nie mehr zurueck.

(eingesandt von Anja Voges)


Kamerad Pferd

Pferde war´n zu allen Zeiten
stets dem Menschen treu ergeben,
standen hilfreich ihm zur Seite
oft ein ganzes Pferdeleben.

Makellos und ohne Tadel
viel gepriesen ihre Stärke
voller Anmut Stolz und Adel
züchterische Meisterwerke.

Manchen dieser edlen Tiere
ward ein Denkmal auferstellt
und fast auf der ganzen Erde
hat man laut von ihm erzählt.

Doch wer denkt an alle diese,
die im Rampenlicht nicht stehen,
die noch keine grüne Wiese,
keinen hellen Stall gesehen.

Wer denkt an die Grubenpferde,
die in immer dunkler Nacht
tief dort unten in der Erde
all ihr Leben zugebracht?

Und das unbekannte Pferd,
daß im Krieg dein treuer Freund gewesen,
daß die Kugel von dier abgewehrt,
sag, wo kann ich seinen Naman lesen?

Und das Pferd dort im Waggon
wartet auf den nahen Tod.
Warum in besten Jahren schon,
wer gab ihm kein Gnadenbrot?

Es hat sein Bestes stets gegeben,
nun ist´s gebunden und gefangen
und muß so früh in seinem Leben
dafür den bitteren Lohn empfangen.

Ich kauft es gerne, wär ich reich,
sein Blick stellt mir so viele Fragen
doch kann ich traurig und beschämt zugleich
nur leise DANKE zu ihm sagen.

(eingesandt von Sabine Hammer)


Galopp ist…

… eine Droge,
die dich in den siebten Himmel bringt…

Man schwebt über den Warmen Sand,
frei, glücklich,
sorglos.

Doch das Glück hält nicht ewig.
Das Pferd buckelt,
man fällt.

Du liegst auf der Erde,
traust dich wieder aufzusteigen.

Doch du vermisst das wundervolle Gefühl
von vorhin.
Es kommt nicht wieder zurück.

(eingesandt und geschrieben von Sandra Köster)


Reiten ist…

…wie ein Traum,
der dich nicht loslässt.
Träume Schäume.
Ein Wind kommt:
schaumlos traumlos.

… wie eine Seifenblase,
die glitzernd glänzt.
Alle lieben es.
Doch Vorsicht:
Seifenblasen platzten.

(eingesandt und geschrieben von Sandra Köster)


An meine Ballerina denk ich jeden Tag,
weil ich sie so gerne mag.
Sie hat den schönsten Pferdekopf,
und einen golden – braunen Mähnenschopf.
Ich galoppiere so gerne mit ihr über`s Feld,
das ist für mich das Schönste auf der ganzen Welt!

Dann weht der Wind uns um die Ohren,
Auf Ballerina braucht man keine Sporen.
Und man sieht es schon aus weiter Ferne,
die Ballerina hab´ ich furchtbar gerne.

Durch Feld und Wald,
Ob warm ob kalt -
Ballerina freut sich übers frische Gras,
und ich hab am Galopp so meinen Spaß!

Die Zeit kriecht für mich nur ganz langsam dahin,
wenn ich nicht bei meiner Ballerina bin.
Und endlich weiß ich auch wie ich´s sagen soll, :
Die Ballerina, die ist richtig toll!

(eingesandt und geschrieben von Carmen Schubert, 14 Jahre alt)


Fliegen !

Wenn der Wind um die Ohren flattert,
die Mähne im Wind,
die Freiheit in der Luft.
Was kann an Sorge -
verschwinden,einfach vergessen!
Wie schön,
so ein Ausritt,
der Höhepunkt der Galopp,
wenn Reiter und Pferd,
eine Einheit,eine Freiheit,
eine Liebe.
Die Sonne strahlt,
Bäume fliegen,
alles schnell vorbei!
Der Augenblick bleibt!
Der Gedanke,
zu fliegen!
Er bleibt!

(eingesandt und geschrieben von Vroni Zunhammer)


Alle Pferde dieser Welt
sind elegant und wunderbar,
sie machen Mühe,
sie kosten Geld,
doch sie sind immer für uns da.

Die Trauer des Menschen,
ob alt oder jung, ob Frau ob Kind,
ein Pferd versteht uns
und selber manchmal traurig sind.

Der Platz des Pferdes,
mit einer fliegenden Mähne
laufend auf einer Weide,
ich sitze obenauf
und dort,
ich sein möchte, dort ich bleibe!

(geschrieben von Kai Bruchmann) eingesandt von Iris Bruchmann


Für Zauberer

Du bist das Wichtigste in meinem Leben!
Für dich würde ich alles geben!
Ich denk’ zurück,
an die Tage im Glück,
als wir ritten durch Felder und Wiesen
und alle Sorgen hinter uns ließen.
Du bist mein größter Schatz auf Erden!
Und das wird auch nie anders werden.
Einige sagen ich hab ‘nen Knall!
Doch du bist das schönste Pferd im Stall!
Und die Sache die mir am besten gefällt:
Du hast den treusten Blick der Welt.
Und das ist auf keinen Fall ein Scherz:
Ich hab dich für immer geschlossen in mein Herz!

(eingesandt und geschrieben von Stefanie Stahlhofen, 13 Jahre)


“Für Cindy”

Hallo, meine Hafi-Stute, Du Süße,
von hier aus viele Grüße,
ich liebe Dich so sehr, Du bist so lieb,
von mir bekommst Du niemals einen Hieb.

Deine treuen Augen,
jeden Tag sie mich erfreu´n.
Dein weiches Maul,
es zu spüren, Du bist kein Gaul.
Du bist meine große Liebe,
habe Dir versprochen, immer bei Dir zu bleiben,
Du gehörst zu mir, niemals lasse ich von Dir.

Du bist der schönste Hafi auf Erden,
eines von den schönsten Pferden. Ich liebe Dich

(eingesandt und geschrieben von Iris Bruchmann)


Westernreiter – Newcomer

Ein Mensch, der meistens froh und heiter,
entscheidet: Er wird Westernreiter !
Der Zeit zuviel ist schon verflossen
In seinem Leben ohne Zossen.
Der Traum, er wird nun endlich war,
den er geträumt so manches Jahr.

Kaum ist es ihm jedoch gelungen,
das er sich dazu durchgerungen,
Da fällt ihm immer wieder auf:
Ich bin noch nicht so richtig drauf!
Wie diese Westernreiter tönen,
da muß ich mich erst dran gewöhnen.

Ein Pferd hab ich mir kaufen wolln,
da hör ich andre Cowboys grolln:
Mein Lieber, was du brauchst, of course,
das ist kein Pferd, sondern ein Horse.
Ne Satteldecke er gern hätt,
doch verkauft man ihm ein Pad.

Zum Zaumzeug, des ist er gewiß,
gehört auch immer ein Gebiß.
Doch als er dann den Store betritt,
verkauft man ihm doch glatt ein Bit.
Und etwas kommt ihm spanisch vor:
Man reitet auch mit Hackamore.

Die Zügel werden Reins genannt,
man hält sie oft in einer Hand.
Neck Reining heißt das – dieses Zeichen
Des Westernreitens zu erreichen,
muß fleißig üben man zu Haus,
sonst sieht es nämlich grausam aus.

Der Mensch weiß nicht, wie ihm geschieht,
er hört von Stops und auch von Speed.
Control und außerdem von Lead,
Changes, Back Up, Roll Back Score Sheet,
Von Leo, king, Three Bars, Joe Reed,
Und was ein Judge so alles sieht…

Eins macht für ihn das Maß fast voll:
Ein Pferd gut spinnen soll !!
Damits ihm nicht an Frischluft fehlt,
geht er im Wald mal auf den Trail.
Und findet, dass trotz all dem Mist,
das Westernreiten Pleasure ist.

(eingesandt und geschrieben von Shelby)


Die Haflinger

Es läuft mit dem Wind,
das goldene Pferd der Ebene.
Es läuft mit dem Wind,
frisst Blumen in der Blüte.
Er läuft mit dem Wind,
der Haflinger, und jagt die Wolken.
Sie läuft mit dem Wind,
die Herde, und tänzelt durchs hohe Gras.
Es läuft mit dem Wind
das Pferd, und ist frei.

(geschrieben und eingesandt von Stephanie Breidenstein)


Dezemberwetter grau und kalt,
verschneite Bäume stehen im Wald.
Den Ponys macht das gar nichts aus,
sie wollen trozdem gern hinaus.
(eingesandt von Bini)


Regen peitscht um unser Haus
Ich mag gar nicht gern hinaus

lieber über Bücher sitzen
und am warmen Ofen schwitzen

Mürrisch stampfte ich durch Regen
mag mich heut nicht bewegen
Nehm mir vor auf jeden Fall
bleib heut nicht lang im Stall

Aus der kalten Winterluft
strömt mit entgegen warmer Duft
Ich hör’ es scharren mit den Hufen
mit heller Stimme nach mir rufen

Ohren straff nach vorn gespitzt
Ponyaugen ganz gewitzt
Warmer Atem streift mein Haar
ein eigenes Pony wunderbar

Schon streichle ich den frechen Kopf
und zupfe Halme aus dem Schopf
Ich striegel ihm das weiche Fell
nach Hause geh’ ich nicht so schnell

(eingesandt von Bini)


Hufspuren

Vom Horizont

Verschluckt

Vergangen

eingeschickt von Britta in Erinnerung an Daisy (1970-1999)

Du weißt noch mehr, was hier hin passen würde? In dem Fall: Mail an Ines!

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(letzte Änderung: 02.12.2008)

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