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Pferde Poesie 3.10

Pferde-Poesie

- Seite 10

Tödliches Vertrauen
Endlose Stille bei dunkler Nacht,
die Stute über ihre Herde wacht.
Glasklare Augen schauen ruhig in die Weite,
beruhigende Wärme des Menschen an ihrer Seite.
Zuerst beunruhigten sie die Schritte im Gras,
Anspannung aller Muskeln, die sie am Körper besaß.
Warnendes Schnauben für ihre Herde,
furchtsames Wiehern der ihr anvertrauten Pferde.
Als Wächter blieb sie bis zum Schlusse stehen
und sah die Mähnen der angstvoll galoppierenden Pferde wehen.
Sie hatte die Gefahr früh genug erkannt
und wäre bei einem Wolf wohl auch weggerannt.
Doch die Silhouette eines Menschen im letzten Licht

fiel bei ihrer Entscheidung ins Gesicht,
gebannt auf ihrem Fleck zu verharren
und neugierig auf den Menschen zu starren.
Freundlich wiehernd begrüßt sie den Unbekannten,
sich nicht bewusst, dass die anderen Pferde um ihr Leben rannten.
Stöbert gierig nach einem Apfel in den Taschen,
lässt sich hoffnungslos von ihm überraschen.
Leuchten der Klinge im Mondlicht -
hier spricht die Gewalt, kein Gericht.
Schmerzverzerrte ungläubige Augen,
Instinkte der Natur zu nichts mehr taugen.
Zustechen der Klinge immer wieder,
Zusammenbrechen der alten Glieder.
Den Kopf hebt sie mit letzter Kraft,
aus tiefen Wunden strömt der Lebenssaft.
Instinkte der Natur waren erwacht,
nicht das Raubtier Mensch bedacht.
Letztes Schnauben als Warnung für ihre Herde,
im Mondlicht wild galoppierende Pferde.
Die Sonne geht strahlend auf am nächsten Tag,
keiner diese schreckliche Tat zu verstehen mag.
Stumm steht die Herde bei ihrem Artgenossen,
ein Pferd hat noch nie eine Träne vergossen.
Zitternd leidend in endloser Qual,
das Pferd hatte hier keine andere Wahl.
Vertrauen und bedingungslose Treue,
der Täter Mensch kennt keine Reue.
eingesandt und geschrieben von Ina Lehnen


Wölfe
Freiheit
Keine Bewegung könnte ihn verraten
Kein zucken der Wimper
Einfach still
Und doch sieht man ihn
Groß
Stark
Edel
Und elegant
Sieht hinunter auf die weiße Landschaft
Auf seinem Hügel
Leicht hebt der Wind seine Mähne
Gold glänzen die einzelnen Strähnen in der untergehenden Sonne
Die Ohren gespitzt
Aufmerksam
Angespannt wartet er
Sein dunkler Körper hebt sich deutlich vom glitzernden weiß des Schnees ab
In der ferne heult ein Wolf
Dann sieht er sie
Rotes Fell
Schlanke schnelle Beine
Sie steht da
Steht da und scharrt im tiefen Weiß nach vertrocknetem Gras vom Sommer
Dunkle schatten zwischen den dichten Bäumen
Der Hengst sieht auf
Wittert die Gefahr
Wiehert
Zu spät
Der Wolf
Dunkel
Die Rippen zeichnen sich deutlich vom grauen Körper ab
Umzingelt
Der rote Schatten der Stute ist umzingelt
Hoch auf dem Hügel legt er die Ohren an
Gallopiert
Jeder Muskel angespannt
Greift weit aus
Der erste Wolf springt
Schneller
Die Augen vor Schreck geweitet schlägt sie aus
Jetzt ist er da
Da um ihr zu helfen
Dreht sich
Steigt
Die Wölfe springen
Ein schrecklicher Schmerz in der Kehle
Er schlägt mit den Hufen
Der Wolf fällt
Sein Sturz -
Tödlich
Harte Hufe zermahlen ihn
Sie kämpfen
Kämpfen um ihr Leben
Lange
Lange halten sie aus
Mit letzter Kraft verteidigen sie ihr Leben
Zehn schwarze Schatten liegen da
Sterbend
Er flüchtet mit ihr
Weg von den Dunklen
Der Schnee verwischt ihre Spuren
Doch nicht
Nicht den Geruch von Blut
Laufen so schnell sie Können
Dann
In der Ferne heult ein Wolf
eingesandt und geschrieben von Lisa Behner(14)


Sieglinde
Sieglinde- das ist nicht nur Siggi;
Das ist: liebe Zicke, sanftmütige Augen, starker Wille, wollen aber nicht dürfen.
Das ist: Dressur und kein Springen, schlaues Köpfchen.
Das ist: Türenöffnen, scharren nach Futter, nimmersatt, gierig aber geduldig, aufmerksam und genervt.
Das ist: aufopferungsbereit, rennen und schleichen, nicken, Gebiss verweigern, buckeln und fallen.
Das ist: leuchtender Stern am Nachthimmel, Glanz in den Augen ihrer Lieben, erfreutes Wiehern bei deinem Eintreten, erwartungsvolles Drängen nach draußen.
Das ist: Galoppierender Wirbelwind übers Stoppelfeld, fuchsiges Fell, das glänzt, Nüstern die schnuppern und Zähne die knabbern, aber nie schnappen.
Das sind: Beine, die auf dem Boden trommeln, aber nie nach dir treten, Mähne und Schweif mit langem Haar, das im Wind weht und Verstand, der weiss was er tut und dem Herzen nachgibt.
Das ist: Liebe nehmen- aber auch geben! Trösten, wenn du am Ende bist, zuhören wenn du Sorgen hast, aufmuntern, wenn du am Boden bist, lachen, wenn du glücklich bist und lächeln, wenn auch du lächelst.
Das ist: “Sieg“, auch ohne Schwert, “Sieg“, auch ohne Schild.
Das ist: “Sieg“, mit unendlicher Liebe, “Sieg“, mit unendlicher Geduld, “Sieg“, mit unendlicher Hingabe, „Sieg“, mit unendlichem Nachgeben und “Sieg“, mit unendlicher Freundschaft.

Für alle diese Dinge und noch viel mehr hab ich dich so lieb!
eingesandt und geschrieben von Nora (15) – In Memory of Siggi, meiner kleinen, lieben Zicke, die ich so sehr lieb habe und die ich nie mehr missen möchte! Auch wenn wir zwei schon so manchen Sturz hinter uns haben und ich mir bei einem das Schlüsselbein gebrochen habe…. Ich liebe dich!


Pferdeweiden im Schnee
Du schaust aus dem Fenster
auf das was dir gefällt.
Es sind die Pferdeweiden, deine kleine Welt.
Es fallen leichte Flocken und dir und deinen Kumpeln es gefällt.
Doch dann ist es schon Abend und es gibt einen lauten Knall,
denn dann heißt es zurück in den Stall.
eingesandt und geschrieben von Ramona Lachner


Ein schöner Traum von der Prärie
Eines Abends ritt ich durch die Prärie,
da traf ich auf eine Herde von Pferden, schön wie nie.
Sie galloppierten davon, sie waren schnell wie der Wind
und als Neugier folgte ich ihnen wie ein Kind.
Die Pferde hielten an, an einem Fluss
und tranken Wasser mit Genuss.
Vom anderen Ufer her kam ein Tier
doch willkommen war es nicht hier.
Die beiden Hengste rauften und zankten
während die anderen ruhig frassen und tranken.
Der Kampf ging gut aus
und plötzlich näherte sich ein Mädchen und trieb sie nach Haus.
Dies war leider nur ein Traum und ich erwachte unterm Kirschenbaum.
eingesandt und geschrieben von Ramona Lachner


Grande ben Afas II – geb. 24.03.1971 – gest. 09.03.2003

es ist jetzt schon 5 Monate her wo du von uns gegangen bist.
Ich kann es aber immer noch nicht richtig verstehen
das du nicht mehr bei uns bist.
Dein Stall ist leer
aber ich geh trotzdem jedesmal hin
und denke
das du über die Stalltür schaust
und mich mit leisen Wiehren begrüßt.
Ich vermisse dich sehr
und manche denken auch
ich übertreibe
aber so was wie dich
gibt es nie wieder.
Jeder hat Respekt vor dir gehabt
weil du so temperament voll
und manchmal auch bösartig warst
aber bei mir
warst du der liebste Hengst.
Wir haben zusammen gekuschelt
du warst wie ein Lamm.
Wo es dir dann so schlecht ging
habe ich immer wieder gesagt
es geht noch nicht zu Ende
aber alle sagten irgendwann…
ich wollte es nicht wahr haben.
Aber irgendwann, mein “Schlumpi”, sehen wir uns wieder
es wird bestimmt nicht mehr lange dauern!
ICH VERMISSE DICH IN GEDANKEN BIN ICH IMMER BEI DIR.

eingesandt und geschrieben von Antje


**Abschied nehmen**

Du warst das schönste Pferd im Stall,
das wusste man überall.
Dein Fell war schwarz, wie die Nacht,
das hat mich oft um den Verstand gebracht.
Du warst ein kleiner, frecher Schatz,
beim Reiten machtest du oft einen Satz.
Wir waren Freunde fürs Leben,
und haben uns alles gegeben.
Ich träumte oft du wärst mein,
doch leider sollte es nicht so sein.
Denn als ich Freitags kam in den Stall,
suchte ich dich überall.
Du warst verkauft nach Cux-Hafen,
und würdest von dort noch zu einer größeren Reise starten.
Nach Korea brachte man dich,
du bist für immer verschwunden aus meiner Sicht.
Ich bin sehr traurig und betrübt,
denn ich habe dich doch so lieb.
Doch weiss ich, du hast es in der Ferne bestimmt sehr gut,
und finde deswegen neuen Mut.
Du bist für immer in meinem Herzen,
und ich werde es mir nie mit dir verscherzen…

eingesandt und geschrieben von Nora (14) – in Memory of Dark Boy, der mit 5 Jahren nach Südkorea verkauft wurde. Ich vermisse dich sehr, mein Schwarzer!


Timmy

Du bist noch ziemlich kleen
und hast echt noch nichts von der Welt gesehn
Außer so nem SCHEIß Stalle
Der hat noch nicht mal ne Halle
Ihr steht auf einem Meter hohen Mist
Deine Nachbarn stoßen sich fast den Widerrist
Du bist vielleicht nicht der Liebste,aber ich kanns verstehn
Du darfst dich in deiner Box nicht drehen
Ohne das kommt:”Timmy nicht treten!”
Schläge mit der Mistgabel und Tritte, selbst danach
macht sich niemand die Mühe beruhigend auf dich einzureden
Du trittst,buckelst,steigst und beißt
Aber auch das nur wenn du weißt:
“Der nutzt mich nur zum reiten aus,Liebe gibt er nicht”
Diese Leute versuchst du auch abzuschmeißen
Oder halt zu beißen
Du willst und brauchst nur Liebe,
doch wer um alles in der Welt
soll sie dir in diesem Stall,
wo Tritte, Schläge und anschreien
auch als Erziehungsmittel an der Tagesordnung stehen,
geben?
Ich weiß es nicht
aber ich weiß eins:
Komm zu uns
und ich werde dir neben Ferrara alle Liebe,
Zeit und Geduld opfern,
die ich besitze.

eingesandt und geschrieben von Katrin Schwandner


Flinkas Tod

Als sie zu uns kam
Gab es jemanden, der sie immer in die Arme nahm
Sie war immer foh
Das Unglück war nirgendwo
Doch eines Tages konnt´ sie nicht mehr geh´n
Sie konnt noch nicht mal mehr auf ihren eig´nen Beinen steh´n
Jetzt war das Unglüch da
Wieso war es nicht mehr so wunderbar?
Wir konnten ihr zwar Lächeln borgen
Aber wir machten uns große Sorgen
Denn sie war uns sehr wichtig geworden
Reicht denn da ein Lächeln borgen?
Doch sie wurde gepflegt
Bis sie wieder auf eigenen Beinen steht
Doch zwei Tage später der Schock:
Flinka ging schon wieder am Stock!
Der Kampf um sie war heftig
Doch der Tod ist zu kräftig
Ihre Augen waren traurig, ihr Blick war leer
Außerdem stand da: ICH KANN NICHT MEHR!
Die Tierärzte schauten sie an
Und beschlossen, dass man ihr das Leben nahm
Im Stillen hat sie dafür gedankt
Aber unsere Nerven lagen blank
Möglich, dass sie über die weißen Wolken rennt
Und auf ihr neues Leben dort brennt
Sie hat eine neue Herde gefunden
Doch unser Schmerz wird nie überwunden
Ich könnte schwören, dass sie uns beschützt
Weil sie weiß: ICH WERDE VERMISST!
Bis wir sie dann irgendwann wiedersehn
Bleibt sie bei uns überall und für immer bestehn:
!!!FLINKA!!!

eingesandt und geschrieben von Katrin Schwandner – Dieses Gedicht ist kurz nach ihrem Tod geschrieben worden. Es zeigt, wie sehr ein ganzer Stall an einem kleinen Pony hängen kann! Und noch an Flinka: Flinka wir vermissen dich du wirst nie ersetzbar sein und wir hoffen dass es dir gut geht!


CALAMOS

Eines Tages sah ich dich.
Ich dachte dich will ich.
Schwarz wie die Nacht
standest du da in deiner ganzen Pracht.
Als ich dich so ansah,
war mir sofort klar…
Den einen ,oder keinen!!!
In diesem Augenblick schenkte ich dir mein Herz,
doch ich wusste das du ein Verkaufspferd bist
und mit deiner Liebe großer Schmerz verbunden ist.
Doch trotz dessen ,Pflegte ich dich von da an Tag ein Tag aus
Holte dich immer raus.
Und ich weiß das der Tag kommt an dem wir Abschied nehmen müssen,
Dann werd ich dich noch ein letztes mal küssen.
Voller Schmerz und voller Tränen
werde ich dann Abschied nehmen.
Doch bis dahin werde ich davon Träumen, nicht von dir getrennt zu werden,
denn das Glück soll nicht verderben.
Doch ändern kann es niemand mehr
!!!MEIN HERZ GEHÖRT AUF EWIG DIR!!!

eingesandt und geschrieben von Sahra Boendgen – Von Sarah an ihre große liebe
den schwarzen Teufel Calamos


Das Wesen der Pferde

” Pferde besitzen Hufe, die sie über Frost und Schnee tragen
und ein Fell, dass sie vor Wind und Kälte schützt.
Sie fressen Gras und trinken Wasser
und sie richten ihren Schweif auf wenn sie galoppieren.
Wenn sie vergnügt sind, reiben sie sich gegenseitig die Hälse.
Sind sie zorning, machen sie kert und schlagen die Hufe gegeneinander.
Das ist das wahre Wesen der Pferde.”

eingesandt und geschrieben von unbekannt


Für meinen Freund von der Rennbahn

In deinem Leben hast du viel gemacht
durch Rennsiege deinem Besitzer Ruhm gebracht.
Zuviel hast du geleistet und keiner hat’s entdeckt
Sie haben dich immer wieder in die Startmaschiene gesteckt.
Von dort bist du gerannt
bis deine Beine nicht mehr konnten
aber die feine Gesellschaft interessierte das nicht
und keiner kümmerte sich um deiner Seele blutende Wunden.

Irgendwann hast du beschlossen nicht länger zu leiden
und begannst den Menschen anzugreifen;
Wohl hab ich dich verstanden
und doch konnt ich dir nicht helfen – du warst in deiner Box gefangen.
Du hast mir nicht mehr gehört,also hat keinen meine Kritik gestört.
Sie haben dich geschlagen, du hast sie gebissen und getreten
alles was ich tun konnte ,war für dich beten.

Du begannst die Menschen zu hassen
gabst ihnen nicht nur böse Blicke in den Strassen und Stallgassen.
Doch mich hattest du noch immer gern
und an meinem Horizont warst du der grösste Stern
und auch wenn die anderen viel gescholten und gehöhnt,
die Harmonie war uns vergönnt !

Dann kam der Tag an dem ich die Stallgasse betrat
und deine Box in grausamer Leere vorfand.
Schon lange hatte ich gewusst
dass du den Kampf gegen die Menschen verlieren wirst.

Lieber Alkendor, ich sende dir dieses Gedicht als letzten Gruss,
deinen Willen haben sie nie gebrochen, aber mein Herz.

eingesandt und geschrieben von unbekannt (Ein Mensch der dich sehr liebte)


Der sanfte Galopp,
der Wind der dein Haar durchweht.
Tage die unendlich scheinen.
Tagen und Nächte an denen du träumst,
ein Pferd zu streicheln.
Im nächsten Moment dich auf es zu setzten und zu galoppieren!
Dieser Tag wird kommen,
aber nur solange du träumst!
eingesandt und geschrieben von Christina Wilhelm


Dir,Kiowa,
ich lachte und weinte mit dir.
Du warst es, die mich oft in den sand setzte,
aber auch du warst es die mir zuwieherte,und nur du!
Wir haben viel überstanden!
Trauer um Banjo, der ohne Grund von uns ging.
Ich dachte, das wenn ich dich verlieren würde,dann würde ich sterben!
Und dieses geschah!
Einestages warst du einfach weg!
Einfach verkauft!
Und warum?
Weil du anscheinend zu bockig warst.
Aber diese Hürde hätten wir doch nehmen können!

Es wäre doch nun wirklich nicht schwer gewesen!
Nach dir kam Debby!
Sie ist jetzt bei mir und ich fühle das gleiche für sie,
wie für dich,
wenn nicht noch mehr.
Ich habe zu schnell aufgegeben dich zu suchen.
Heute weiß ich nichts mehr über dich!
Ich habe Schuldegefühle, Schuldgefühle, weil ich dir geschworen habe,
auf dich aufzupassen und dich nie zu verlassen!!
Ich habe es nicht gehalte und vermisse dich!
Ich hoffe es geht dir gut!
Ich hoffe du wurdest nicht mehr so enttäuscht wie von mir!
Trotz alledem war es eine schöne Zeit!
Danke Kiowa, für die besten 2 jahre mit dir!

eingesandt und geschrieben von von Sandra S. für Kiowa, die ich leider aus den Augen verloren habe!


Reiten ist…

…wie frei zu sein wie ein Vogel,

nicht nachdenken zu müssen

nicht auf andere Rücksicht zu nehmen

nur an sich selber denken.

…wie eine Droge, die dich nicht mehr loslässt,

bis du von Pferd gestiegen bist.

…wie ein Traum, der nie zu Ende geht,

manchmal platzt die Seifenblase und der Traum ist vorbei.

Wie das alte Sprichwort sagt: “Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde”

eingesandt und geschrieben von Elisabeth alias Lissy


Freundschaft heisst verzeihen,
meine schwester du hast verziehen,
verziehen all den Schmerz,
den er nicht dir zufügen wollte,
am tag als dieser unfall geschah,
als du sprangst von seinem Rücken,
aus Angst du könntest dich verletzen,
voller Panik sprangst ab und auf deinen Arm,
unvergessen für mich dein blick,
voller angst,
am gleichen abend noch wurdest du operiert,
trümmerbruch im ellbogen,
in Frage stand ob du den Arm jemals kannst recht wieder bewegen,
ich hatte so schreckliche angst,
fühlte immer mit dir,
vergangen nun schon 5 jahre,
unvergessen der moment,
all die Angst, all die Schmerzen,
du hast es ihm verzeihen, denn Freunde sollten verzeihen.
eingesandt und geschrieben von Easy17 (für ihre Zwillingschwester, die begriffen hat, dass Tiere die wahren
Freunde sind und Freunde sollten einander verzeihen.)


Lorbi!

Ich weiß noch ganz genau wie ich dich zum ersten mal sah, ich dachte das muss er sein der und kein anderer.

Als ich deine großen braunen Knopfaugen sah. war sofort ein ganz großes Gefühl da.
Und ich wusste genau egal was passiert Du fängst mich wieder auf.

So manche schwere Zeit habe ich nur durch dich überstanden, denn sobald ich bei dir war musste ich an nichts mehr denken.

Ich weiß das Du vieles nur für mich gemacht hast, und Du weißt das ich vieles nur mit dir gemacht habe.
Auch wenn viele sagten das Du ja nur ein Pferd seist, für mich warst und bist Du viel mehr.
Du bist etwas ganz besonderes für mich. und das wirst Du immer bleiben egal was passiert!

Doch jetzt ist eine Zeit gekommen wo ich gehen muss, auch wenn es einfach unendlich weh tut.
Aber zusehen wie Du von anderen kaputt gemacht wirst tut noch mehr weh es zerreist mich schier, denn ich muss hilflos daneben stehen und kann nichts tun.

Ich würde alles tun was in meiner Macht steht um dir zuhelfen,doch stattdessen muss ich gehen und dich im stich lassen weil ich genauso Machtlos bin wie Du.
Und so werde ich dir ein letztes mal in die Augen sehen und werde dir Leb wohl und ich hab dich sehr Lieb sagen.

In ewiger Liebe und Errinerung an meinen Lorbas

eingesandt und geschrieben von Mona Hausen (Brief an ihr Reitbeteiligungspferd)

Du weißt noch mehr, was hier hin passen würde? In dem Fall: Mail an Ines!

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