Horsemanship

Diese Art des Umgangs mit dem Pferd ist in den letzten Jahren immer weiter in den Vordergrund gerückt. In Zeiten in denen Pferden manchmal sehr viel abverlangt wird, ist diese Art des Umgangs eine gute Möglichkeit, sein Pferd besser kennenzulernen und besser auf es einzugehen. Eine große Rolle spielt hier natürlich auch die Körpersprache des Pferdes. Der Mensch soll sie verstehen und lernen auf sie zu reagieren. So werden Missverständnisse aus dem Weg geräumt und die Beziehung zwischen Pferd und Reiter kann wachsen.

Horsemanship wird auch als die artgerechte Haltung des Pferdes verstanden. Es geht darum in jeder Situation fair und verständnisvoll mit dem Pferd umzugehen und nicht durch Druck und Gewalt sein Ziel zu erreichen. Gleichzeitig geht es auch darum, die verschiedenen Pferde individuell zu behandeln. So wie man mit jedem Menschen anders umgeht, soll man das auch mit den verschiedenen Pferden machen, um optimal auf sie eingehen zu können.

Die Reitart, oder die Ansprüche die man sich an das Reiten stellt spielen dabei keine Rolle. Übungen zur Horsemanship ist für jeden Reiter und sein Pferd etwas gutes. So kann der Freizeitreiter dadurch ein tieferes Verhältnis zu seinem Pferd aufbauen, aber auch der Englischreiter oder Turnierreiter.

Die Instinkte, natürlichen Verhaltensweisen und Bedürfnisse des Pferdes besser zu verstehen, hilft in jeder Situation. Vom alltäglichen einfachen zur Koppel bringen, bis hin zum anspruchsvollen Reiten. So kann der Reiter erlernen Problemen vorzubeugen oder sie ganz zu vermeiden.

Es gibt verschiedene Übungen zum Horsemanship. Pat Parelli ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Bestandteil dieser Philosophie. Er begann in den 80er Jahren damit, das Konzept des Natural Horsemanship zu entwickeln und hat dieses immer weiter entwickelt. Deswegen möchten wir hier kurz diese Philosophie vorstellen: Das Training besteht aus 4 Stufen. Die erste Stufe ist die Partnerschaft, die zweite die Harmonie, die dritte die Verfeinerung und die letzte Stufe ist die Vielseitigkeit.

Von der ersten bis zur vierten Stufe ist es ein weiter Weg. Jedoch haben schon viele Menschen große Erfolge damit erzielt. Wer Natural Horsemanship mit seinem Pferd probieren möchte, kann sich im Internet darüber informieren. Es gibt Kurse, Bücher, DVD´s und vieles mehr zu diesem Thema.

Eine weitere Möglichkeit sich im Thema Horsemanship weiterzuentwickeln: Vom 11. bis 15. Juli 2011 bietet der EWU Landesverband hamburg/Schleswig-Holstein ein „Breitensportcamp“ in Hüttblek bei Kaltenkrichen an. Diese Tage sind ganz der Horsemanship gewidmet. Der Organisator ist Kai Lahann, der selbst an vielen Horsemanship Workshops in den USA teilgenommen hat und sein wissen nun auch hier in Deutschland weiter gibt.

Teilnehmen an dem Camp kann jeder, der sein Pferd in allen drei Grundgangarten beherrschen kann. Für Teilnehmer ohne eigenes Pferd, werden Leihpferde zur Verfügung gestellt.  Unterrichtet wird von einem gemischten Team an ehrenamtlichen Helfern, die den Teilnehmern in kleinen Gruppen, ihr Wissen über die Pferdehaltung, Reitausbildung, Workshops sowie Spiel und Spaß vermitteln. Weitere Informationen gibt´s unter: http://www.ewu-westernreiten.de/

Quelle: Teil Jessen-PR / DM

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