Schenkelbrand bei Pferden

Nach dem Jahre langen Streit um den Schenkelbrand in Deutschland, hat der Bundesrat im Oktober diesen Jahres entschieden, dass der Schenkelbrand verboten werden soll. Das Land Rheinland-Pfalz hatte den Antrag auf ein Verbot des Schenkelbrands gestellt. Die Zuchtverbände und die Deutsche Reiterliche Vereinigung sind enttäuscht. Ihren begründeten Argumenten wurde keine Beachtung geschenkt.

Das Hauptargument der Gegner des Schenkelbrands, ist, dass der Schenkelbrand einen zu großen Schmerz für die Tiere bedeute. So haben sie gefordert, dass das Tierschutzgesetz geändert wird, damit das nicht mehr passieren kann. Genau darum kümmert sich jetzt die Bundesregierung.

Die Befürworter jedoch begründen den Fortbestand des Schenkelbrandes unter anderem mit dem Argument, dass eben diese Schmerzen nicht so erheblich seien als das sie im Tierschutzgesetz verankert werden müssten.

Die Alternative sieht jetzt so aus: Ein Transponder wird den Pferden eingepflanzt, somit ist die Kennzeichnung weiterhin gewährleistet. Dabei wird ein Mikro-Chip unter die Haut im Halsbereich implantiert.

dm

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