TV-Tipp: Auf dem Rücken der Pferde

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Aber 70 Jahre Kommunismus haben tiefe Spuren in der kulturellen Identität des zentralasiatischen Landes hinterlassen. Unter den Sowjets konnte das zierliche Kirgisenpferd nicht einmal mehr als Fleischlieferant bestehen. Pferderennen und Reiterspiele wurden ebenso abgeschafft wie die umherziehenden Barden und ihre typische Musik.

Die französische Pferdeexpertin Jacqueline Ripart bemüht sich nun darum, die Zucht des kirgisischen „Urpferdes“ neu zu beleben. Damit die Besitzer von Stuten und Hengsten zusammenfinden, veranstaltet sie am Issyk-Kul, einem der höchsten und schönsten Bergseen der Welt, alljährlich ein großes Reiterfestival. Berittene Bogenschützen, Bänkelsänger und die Jagd mit Adlern und Hunden gehören ebenso zum Programm wie der Ringkampf auf Pferden und natürlich Ausdauerrennen über Stock und Stein.

Text: ARD; Bild: CC BY SA Ancalagon

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