5 Mythen über Reithelme, die Du keinesfalls glauben darfst

Reithelm

Mythos 1: Ein Skateboard- oder Fahrradhelm ist auch fürs Reiten geeignet!

Auch wenn Skateboard-, Fahrrad- und Reithelme recht ähnlich aussehen, so wurden sie doch für völlig unterschiedliche Sportarten entwickelt. Die Höhen aus denen man bei all diesen Sportarten fallen kann, sind sehr verschieden. Und damit dürfte auch schon klar sein, dass ein Reithelm ganz andere Anforderungen erfüllen muss, als ein Skateboard- oder Fahrradhelm. Außerdem sind beim Reiten Stürze auf den Hinterkopf häufiger als beim Fahrradfahren, weswegen ein Reithelm in diesem Bereich besonders verstärkt ist.

Tipp: Mittlerweile gibt es Helme, die sowohl fürs Reiten, als auch fürs Radfahren zugelassen sind.

 

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Mythos 2: Ein teurer Reithelm schützt Deinen Kopf besser als ein günstiger!

Dieser Mythos ist vermutlich dadurch entstanden, dass man früher beim Kauf eines Reithelms nur billigsten Plastikschrott erhielt, wenn man nicht tiefer ins Portemonnaie gegriffen hatte. Aber viel wichtiger als das Preisschildchen an Deinem Helm ist unserer Meinung nach die Sicherheit. Achte beim Kauf darauf, dass Dein Reithelm das TÜV- und VG1-Prüfsiegel trägt. Das garantiert Dir, dass der Helm den harten Anforderungen beim Sturz vom Pferd gewachsen ist. Klar, teurere Helme sehen oft hübscher aus als günstige Modelle oder haben teurere Materialien für die Polsterung – aber für die ersten Reitstunden und zum Ausprobieren reicht ein günstiger Helm auf jeden Fall aus.

Mythos 3: Du hast keine Reitkappe dabei? Nimm einfach den Helm Deiner Reitfreundin!

Leider haben wir diesen Satz schon häufig in Reitställen und auf Turnieren gehört. Streich ihn am besten gleich aus Deinem Gedächtnis! Kein Kopf ist wie der andere und mit Sicherheit hat Deine Freundin nicht den gleichen Kopfumfang wie Du – und schon ist der Helm entweder zu groß oder zu klein. Ein Reithelm schützt Deinen Kopf nur dann optimal, wenn er richtig passt. Achte daher schon beim Kauf darauf, dass der Reithelm eng (aber nicht zu eng) an Deinem Kopf anliegt und nicht drückt oder Luft zwischen Deinem Kopf und dem Helm lässt. Am besten Du lässt Dich beim Kauf von einem/r fachkundigen Händler/in vor Ort beraten und probierst mehrere Modelle an.

 

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Mythos 4: Wenn nach einem Sturz im Reithelm kein Riss ist, dann ist er noch in Ordnung!

Du kennst das: Du fällst vom Pferd, fällst auf den Kopf, außer ein paar blauen Flecken ist alles in Ordnung, Dein Reithelm sieht noch tadellos aus. Verwende diesen trotzdem nicht weiter, denn er könnte eine Beschädigung haben, die auf den ersten Blick nicht sichtbar ist. Wenn Du dann zum zweiten Mal auf diese beschädigte Stelle fällst, schützt der Helm Deinen Kopf nicht mehr optimal und es kann zu schweren Verletzungen kommen. Auch wenn Du noch nie mit Deinem Helm gestürzt bist, ist es eine gute Idee den Reithelm etwa alle etwa fünf Jahre zu ersetzen (abhängig davon, wie oft Du reitest). Denn das Material des Reithelms wird auch durch das Tragen bei Regen, durch Hitze und Kälte, sowie Schmutz in Mitleidenschaft gezogen und wird dann spröde und nicht mehr so belastbar.

Mythos 5: Ich brauch doch keinen Helm, wenn ich langsam in der Reithalle rumreite!

Auch wenn Du nur langsam im Kreis reitest, brauchst Du einen Reithelm. Denn das Risiko für schwere Verletzungen beim Reiten hängt nicht von der Geschwindigkeit, sondern von der Höhe des Sturzes vom Pferd ab. Ein Sturz auf den Kopf aus nur 2 Metern Höhe kann zu schweren Verletzungen des Schädels, der Halswirbelsäule oder des Gehirns führen, bis hin zur Querschnittslähmung. Schütze also in Deinem eigenen Interesse immer Deinen Kopf und trage einen Reithelm, wenn Du auf Dein Pferd steigst.

 

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Ein Beitrag geteilt von Sabrina Zielinski (@sabrina_zielinski81)

Wir wünschen uns, dass in Zukunft weniger Unfälle durch das falsche Tragen eines Reithelms passieren. Hilf mit, in dem Du diesen Beitrag teilst!

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