Baschkire

Der Baschkire ist ein hochwertiges Pferd aus der Nomadenzucht, den es in zwei Typen gibt: einem leichteren Steppentyp und einem etwas kleineren, gedrungeneren Bergtyp. Der Steppentyp des Baschkiren wurde früher bis 152 cm groß. Die Stuten werden in großen, freien Herden gehalten, die Tabunen genannt und regelmäßig gemolken werden. Aus der Milch wird hauptsächlich Kumyß (vergorene Stutenmilch) hergestellt.

Der Baschkire verträgt Temperaturen bis minus 40 Grad und ist wegen seiner Härte, Ausdauer und Leichtfutterigkeit bei den Kosaken beliebt. Zur Verbesserung seiner Gebrauchseigenschaften wurde er mit Trabern, Donpferden und Ardennern gekreuzt.

Charakteristisch ist das gekräuselte Winterfell.

1845 wurden die ersten Gestüte eingerichtet. Das Ziel der Züchter war es, das Pferd als Arbeitspferd zu verbessern. Zur Milch und Fleischproduktion, sollte die Rasse ebenfalls dienen. Die Steppentypen hat man mit Don– und Budjonny-Pferden gekreuzt, Bergtypen mit Trabern und Ardennern.

(eingesandt von Elke Ashoff)

Rassenmerkmale:

  • Stockmaß: ca. 140-152 cm
  • Farben: Braune, Füchse, Schimmel, Falben
  • Ursprung: Finnland, jedoch auch Beeinflussung durch kirgisische Pferde, so dass eine ähnlichkeit mit ihnen besteht
  • Aussehen / Exterieur: großer, gerader Kopf; langer Hals; kräftiger Rücken; abfallende Kruppe; harte Hufe; starke Gelenke und Knochen
  • Charakter / Interieur: robust, vertragen extreme Klimaschwankungen, trittsicher, ausdauernd, geduldig
  • Ursprungsland: Republik Baschkirien (Baschkortostan), in den südlichen Ausläufer des Ural-Gebirges

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