Brumby

Der Brumby ist der Mustang Australiens. Um 1790 brachten die Engländer die ersten Zuchtpferde nach Australien. Schon um etwa 1840 hatte ihr Bestand dank der unermeßlichen Weideflächen so zugenommen, daß man beginnen konnte, Pferde zu exportieren.

Neben den vortrefflichen Walern, Ponys, Vollblütern und Kaltblütern gab es auch große Herden von halbwilden Herden, songenannte Brumbys oder Scrubbers (Buschpferde). Mit dem 1850-51 einsetztenden Goldrausch ließen zahlreiche Siedler ihre Farmen und Tierherden im Stich, die daraufhin verwahrlosten und zu einer Weidekonkurrenz für Haus- und Wildtiere wurden.

Bis etwa 1960 hatte sich der Bestand so vermehrt, daß die Regierung beschloß, gezielte Massentötungen vorzunehmen, die Entrüstung auslösten. In einigen Gebieten im Großen Artesischen Becken und Northern Territory sind noch größere Bestände vorhanden. Brumbys sind hart und ausdauernd, haben aber oft ein schwieriges Temperament. Die Größe schwankt von 135cm bis 150cm.

(eingesandt von Elke Ashoff)

Rassenmerkmale:

  • Stockmaß: Zwischen 135 und 150 cm
  • Farben: Alle Farben
  • Hauptzuchtgebiet: Australien
  • Ursprung: Großbrittanien
  • Aussehen / Exterieur: Mittellanger Hals; ausgeprägter Widerrist; breite Brust; langer, kräftiger Rücken
  • Charakter / Interieur: wild, temperamentvoll, schnell, zäh und wendig

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