Burma Pony

Typical carts and horses for transportation under a tree in Bagan, Myanmar.
iStock / PDerrett

Das Burma Pony – zuhause in Myanmar

Im Hügelland der Shan-Staaten in Zentral-Burma (Myanmar), ist das Burmapony zuhause. Diese Ponyrasse ist eng verwandt mit mongolischen Pferden, dem es auch ähnlich sieht. Es ist mit einem Stockmaß von rund 1,34 cm recht klein, erweist sich aber als leistungsfähig und ausdauernd. Deshalb wird das Burma Pony, das auch Burmese genannt wird, sowohl als Arbeits- und Pack-Pferd wie auch als Reitpferd eingesetzt.

Früher als Polo-Pony geschätzt

Das Burmapony wurde von der englischen Kolonialmacht als Polopony verwendet.  In dieser Disziplin hat es sich jedoch nicht durchsetzen können. Schnell waren andere Rassen im Einsatz, die schneller, wendiger und spritziger  im Spiel zu reiten waren. Daher wurde das Burma Pony nicht mehr für das Polospiel verwendet.

Der Burmese – eine Rasse mit alten Wurzeln

Das Burma-Pony weist nicht nur eine enge Verwandtschaft mit mongolischen Pferden auf. Es wird auch eine Verwandtschaft mit dem Manipur aus Assam vermutet. Da das genügsame und klimaunempfindliche Burma-Pony seit langer Zeit vom Volk der Shan gezüchtet wird, ist es auch teilweise als Shan-Pferd bekannt. Die Shan waren und sind als Volk der Pferdehändler bekannt.

Rassenmerkmale:

  • Stockmaß: Ca. 130 cm
  • Farben: Alle Farben
  • Herkunft: Burma (Myanmar)
  • Aussehen / Exterieur: Tiefe Brust, tiefer Kopf, harte Beine
  • Charakter / Interieur: Anpassungsfähig, rege, stark
  • Haupteinsatzgebiet: Reit- und Fahrsport

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