Galiceno

Der Galiceno – klein aber oho

Die Rasse Galiceno soll, so sagen einige Züchter, auf die ersten aus Spanien nach Mexiko importierten Pferde zurückgehen. Eine Aussage, die von der züchterischen Entwicklung her gut nachvollziehbar ist. Sicherlich waren viele der ersten Importe Ponys oder kleinere Wirtschaftspferde aus Galizien und Portugal. Damit ließe sich die Ähnlichkeit des Galicenos mit den Sorraias oder Garranos erklären.

Ein Pony mit Cowsense

Der Galiceno ist aber nicht nur ein ausdauerndes Arbeitspferd. Ein gut ausgeprägter Cowsense und große Wendigkeit machen es auch als Reitpferd bei den Vaqueros beliebt. Es ist ein leichtes drahtiges Pony mittlerer Größe. Oft ist es eher dürftig bemuskelt. Viele Pferde dieser Rasse bringen eine Veranlagung zum Passgehen mit. Im Hinblick auf die Farben sind alle Nuancen erlaubt, Schecken sind jedoch nicht zur Zucht zugelassen. Die Größe beträgt 125cm bis knapp 140cm.

Rassenmerkmale:

  • Stockmaß: Zwischen 120 und 140 cm
  • Farben: häufig Braune, Falben, Füchse, aber auch Rappen, Schimmel und gestichelte Farben, keine Schecken und Albinos
  • Verbreitung und Ursprung: USA und Mexico, Ursprung in Galicien
  • Aussehen / Exterieur: muskulöser, kurzer Hals; schwacher Widerrist; dezente Brust, muskulöser, mittellanger Rücken; sinkende, kurze Kruppe; dünne Beine; robuste, breite Hufe
  • Charakter / Interieur: willig, wendig, flink, zäh, stetig, schlau, anspruchslos
  • Haupteinsatzgebiet: Ranch- Farmarbeiten
  • Allgemeines: Fähigkeiten: „Cow-sense“, Running Walk, ausgeprägtes Springvermögen, Passgang

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