Rheinisch-Deutsches Kaltblut

Bis zum Jahre 1876 stand die Rheinisch-Deutsche-Kaltblutzucht großteils unter englischem, dänischem oder auch französischem Einfluß. Erst danach wurden im Landesgestüt Wickrath bei Düsseldorf erstmalig belgische Beschäler eingesetzt. 1892 dann wurde dann das Rheinische Pferdestammbuch auf der Basis dieser belgischen Linie begründet. Während der Weltkriege war das Rheinland eine der bedeutendsten Zuchstätten für die schweren Kaltblüter. Heute sind jedoch nur noch einige Dutzend Tiere im Zuchteinsatz.

Der derzeit bekannteste Vererber ist wohl der Rotschimmel Nippes im Landgestüt Warendorf.

Mittlere Größe (160cm bis 170cm), sehr kräftig (700 bis 1100 Kilogramm) und sehr zugstark. Großer Kopf mit starkem, ausgeprägtem Hals. Kräftiger Rumpf mit kompakter Hinterhand. Fast ausschließlich Füchse, Braune und Rotschimmel.

Rassenmerkmale:

  • Stockmaß: Zwischen 160 und 170 cm
  • Farben: Fast ausschließlich Füchse, Braune und Rotschimmel
  • Aussehen / Exterieur: Großer Kopf; starker, ausgeprägter Hals; kräftiger Rumpf, kompakte Hinterhand
  • Charakter / Interieur: Motiviert, stark, schlau, gutmütig, genügsam
  • Ursprung und Verbreitung: Rheinland, Sachsen-Anhalt, Altmark, Westfalen; Deutschland
  • Haupteinsatzgebiete: Arbeitspferd

Quelle Bild: Steffen Heinz Caronna (CC: BY,SA)

Kontakt:
Mathias Vogt
Olenhusen 1d
37124 Rosdorf
Tel.: 0551/782656

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