Mein Pferd Sternenschweif

Sophie freut sich, weil sie morgen Reitstunde hat. Sie kann nicht schlafen; denn sie bekommt ein Pferd. Es soll Sternenschweif heißen.

Schon hat der Tag begonnen. Sophie braucht einen Helm, eine Peitsche, Reitstiefel und einen Sattel. Ach, beinahe hätte sie ihr Zaumzeug vergessen. Sie sattelt ihr Pferd und reitet am Seil im Kreis. Das nennt man Voltigieren. Dann beobachtet sie die anderen Kinder, die schon Tricks auf den Pferden können.

„Stopp, Sternenschweif, die Reitstunde ist vorbei.“ Sophie steigt schnell vom Pferd: Dann sattelt sie ihr Pferd ab und bringt es in die Box.

Zu Hause erzählt sie ihren Eltern, was sie alles gesehen, gehört und getan hat. Am Abend fragt Sophie ihre Mutter: „ Darf ich bei meinem Pferd Sternenschweif übernachten?“ Sie sagt: „Ja, o.k. !“ An einem Abend rennt Sophie mit ihrer Iso-Matte und ihrem Schlafsack in den Stall. Sie hat heimlich Futter eingepackt für Sternenschweif. Nun sucht sie in ihrem Rucksack eine Taschenlampe. Aber leider hat sie diese zu Hause gelassen. Zum Glück hat sie Streichhölzer dabei. Da fällt auf einmal eine Kerze aus ihrem Rucksack. Jetzt weiß sie, wie sie Licht bekommt. Sie zündet die Kerze auf einem Steinboden an. „Endlich kann ich mich ins Bett legen,“ sagt Sophie. Zuerst war alles ganz still. Plötzlich hört sie ein Heulen. Sie hat Angst und verkriecht sich im Schlafsack. Als sie merkt, dass das nur der Wind war, schläft sie beruhigt ein.

Am nächsten Morgen hört sie den Hahn krähen. Wenn sie jetzt nicht sofort aufsteht, wird sich die Mutter bestimmt Sorgen machen. Sie packt ihre Sachen zusammen, verabschiedet sich von Sternenschweif und läuft fröhlich zum Haus zurück.

Geschrieben von Sarah Lämmerer, 8 Jahre alt.

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