Pferdegedicht: „Für meinen Stan“

Jetzt ist es schon ein paar Wochen her,
seit du unseren Hof verlassen hast.
Aber ich sehe dich noch immer,
wie du mit den anderen auf der Weide standest.
Du hast dich oft erschreckt,
und warst auch unterm Sattel nicht so leicht.
Du hast dich mit anderen gestritten,
und mit Caruso gespielt.
Für mich warst du mein ein und alles,
dir habe ich alles anvertraut,
Du hast mir immer geholfen,
nur mit deinen Blicken,
denn reden konntest du ja nicht.
Aber das brauchtest du auch nicht,
Ich habe dich auch so verstanden,
Du hast mir geholfen,
über schwierige Zeiten hinweg zu kommen.
Niemand weiß von meinen Gedanken und Sorgen,
die ich jetzt habe,
Niemandem habe ich etwas erzählt.
Meine Tränen kommen nicht raus,
Sie bleiben tief drinnen versteckt.
Sie schaffen den Weg nicht,
Alles bleibt in mir,
der Kummer,
wenn ich an dich denke.
Ich kann nicht über dich reden,
Meine Stimme versagt,
sobald ich es versuche.
Ich kann es nicht,
Ich schaffe es nicht,
Aber niemand soll es jemals erfahren,
Wie ich mich jetzt fühle.
Ich halte diesen Schmerz nicht mehr aus,
Ich will dich wieder sehen,
Die Erinnerung an dich wird für immer bleiben,
wie du mich aus deinen Augen angesehen hast.
Stan-Ich liebe dich.

geschrieben und eingesandt von Meli für den wunderbaren Traber Stan

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