Pferdegedicht: „Winterzeit“

Regen peitscht um unser Haus
Ich mag gar nicht gern hinaus
lieber über Bücher sitzen
und am warmen Ofen schwitzen


Mürrisch stampfte ich durch Regen
mag mich heut nicht bewegen
Nehm mir vor auf jeden Fall
bleib heut nicht lang im Stall

Aus der kalten Winterluft
strömt mit entgegen warmer Duft
Ich hör’ es scharren mit den Hufen
mit heller Stimme nach mir rufen

Ohren straff nach vorn gespitzt
Ponyaugen ganz gewitzt
Warmer Atem streift mein Haar
ein eigenes Pony wunderbar

Schon streichle ich den frechen Kopf
und zupfe Halme aus dem Schopf
Ich striegel ihm das weiche Fell
nach Hause geh’ ich nicht so schnell

eingesandt von Bini

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