Hoffnung

Im leichten Sitz galoppiere ich
Und mir fehlen die Worte.
Mein Pferd ist ganz weiß
Und sein Gang ist so weich und edel,
Als tröge mich eine Feder.
Ich fühle mich wie ein schwebender Engel und gehe auf Wolken.
Ich kann es noch gar nicht fassen,
Mein eigenes Pferd und ich
Und wir galoppieren wohin wir wollen.
Seine Mähne fliegt im Wind.
Wir sehen Rehe und Hasen.
Ich habe sie schon oft gesehen,
Doch dieses Mal ist es anders
Sie laufen nicht weg,
Nein, sie bleiben stehen,
Um mich und mein Pferd zu sehen,
Sie haben keine Angst.
Es ist wie im Märchen,
Wie Magie.

Doch dann wache ich plötzlich auf
Und ich gehe nach draußen,
Um nach meinem Pferd zu sehen,
Meinem weißen Pferd.
Aber es ist nicht da.
Ich stehe vor einem leeren Gebäude.
Nur Kartoffeln lagern hier
Nicht mal Koppeln gibt es hier
Und ich frage mich,
Ob es überhaupt existiert,
Mein weißes Pferd.
In mir ruht immer noch die Hoffnung.
Doch wenn es nicht existiert auf dieser Erde,
So bleibt mir immer noch mein Traum
Und plötzlich bin ich wieder bei meinem Pferd,
Aber dieses Mal weiß ich,
Es ist nur ein Traum,
Doch es ist mir egal,
Ich bin glücklich
Und mein weißes Pferd auch

(unbekannt) eingesandt von Conrad (Kail)

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