Pferd am Baum

Man fährt im Zug vorbei
an Häusern, Bach unde Steg,
an einem hellen Weg,
an mancherlei.

Ein Pferd steht still am Baum,
Schjaut sich die Gräser an.
Denkt es an Löwen zahn?
Steht wie im Traum.

Ein Pferd zur Mittagszeit.
Was hat es früh gemacht?
Was tut es in der Nacht?
Und wenn es schneit?

Die Welt verändert sich.
Die Bilder zählen kaum.
Das stille Pferd am Baum
bleibt so für mich.

Von Gina Ruck-Pauquèt, einer deutschen Schriftstellerin.

eingesandt von Dana aus Essen

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