Französischer Traber

Traber vor dem Sulky auf der Trainingsbahn
iStock/afefelov

Der Französische Traber – eine alte Rasse

Der Französische Traber stellt eine eigene, autochthone Rasse dar, die in Frankreich schon seit langem gezüchtet wird. Es wurden schon immer bei den Normannen auch solche im Trabertyp gezüchtet. Schon seit 1836 gibt es Trabrennen, die teilweise auch unter dem Reiter gelaufen werden.

Leistungszucht

Später wurden Vollblüter und vor allem der Standardbred, aber auch Orlow-Traber eingekreuzt. Der Traber wird ausschließlich nach Rennleistung gezüchtet. Da bei der Auswahl der Zuchttiere das Exterieur keine Rolle spielt, geben die Pferde dieser Rasse ein sehr uneinheitliches Bild ab.

Der Französische Traber – großrahmig und schnell

Verglichen mit anderen Zuchtgebiete, wie dem Deutschen Traber, ist der Französische Traber deutlich großrahmiger und er weist auch ein höheres Stockmaß auf. Die Population der französischen Zuchttiere ist zudem durch die große Beliebtheit und Verbreitung des Trabrennsports in Frankreich deutlich größer als dies in Deutschland der Fall ist.

In Europa besonders erfolgreich

Im internationalen europäischen Vergleich gelten die Französischen Traber als besonders leistungsfähig. Pferde aus Deutschland oder Skandinavien, die aufgrund ihrer Qualifikation bei Rennen in Frankreich starten dürfen stehen dort einer besonders starken Konkurrenz gegenüber.

Rassenmerkmale:

  • Stockmaß: Ca. 165 cm
  • Farben: Alle, meist jedoch Braune und Schwarzbraune
  • Ursprung und Verbreitung: Frankreich
  • Aussehen / Exterieur: meist ramsköpfig; langer Hals; ausgeprägter Widerrist; starker, kurzer Rücken, kräftige Kruppe; lange, trockene Beine; robuste Hufe; es kommen häufiger Stellungsfehler vor
  • Charakter / Interieur: mutig, ausdauernd, aufgeweckt, motiviert, robust, Springvermögen, schlechter Schritt und Galopp, umso besserer Trab
  • Haupteinsatzgebiete: Trabrennen

 

Schreibe einen Kommentar