Pferdegedicht: „Spuren im Sand“

Ich sah Spuren im Sand,
von wem?
Es war ruhig,
kein Wind wehte.
Ich sah Spuren im Sand.
Von wem?
Dann sah ich ihn,
er stand dort oben, einer Statue gleich.
Ich sah Spuren im Sand.
Von ihm?
er guckte mich an,
neugierig und doch ängstlich.
Ich sah Spuren im Sand.
Von ihm?
Plötzlich drehte er sich um und galoppierte davon.
Ich sah Spuren im Sand.
Eben noch deutlich, doch nun immer blasser.
Er ist fort.
Die Erinnerung bleibt, doch auch sie verblasst mit der Zeit…

eingesandt und geschrieben von Sandra Köster

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