Caballo Chileno

Caballo Chileno

Das Caballo Chileno ist eine Pferderasse, die hauptsächlich in Südamerika und vor allem in Chile (von dort hat der Caballo Chileno seinen Namen) stammt. Es ist die älteste eingetragene Pferderasse Südamerikas und auch die älteste eingetragene amerikanische Pferderasse. Der Caballo Chileno hat seinen Ursprung auf der iberischen Halbinsel (dem heutigen Spanien und Portugal) und wurde von den spanischen Eroberern Südamerikas, den Conquistadores, um 1500 eingeführt. Von dort breiteten sich diese Pferde über den gesamten südamerikanischen Kontinent aus.

Wie viele andere Pferderassen Südamerikas sind die Caballo Chilenos stämmig, etwas derb und sehr zäh. Eine besondere Eigenschaft des Caballo Chilenos ist, dass er ein niedriges Schmerzempfinden besitzt und auch gegenüber den meisten Pferdeerkrankungen Südamerikas immun ist. Das Caballo Chileno gibt es als Falben, Braunen oder Fuchs, die gelegentlich einen Kaltbluteinschlag zeigen. Durch Züchtung gibt es mittlerweile auch Palominos, Buckskins und Smoky Blacks. Die Hufe der Caballos Chilenos sind fest und sie sind durch ihr dichtes Fell sowohl für Ausritte bei warmem als auch kaltem Wetter bestens geeignet. Im Museum der chilenischen Stadt Punta Arenas befindet sich das Exponate eines Pferdefells, dessen Haare extrem lang und gelockt sind. Möglicherweise ist dies ein Hinweis auf einen frühen asiatischen Einfluss auf die Caballos Chilenos. In den Anden, dem Hochgebirge Chiles, ist ein sehr robuster, kleinerer Schlag des Caballo Chileno zu finden.

Caballos Chilenos sind sehr intelligent und haben einen hohen Arbeitswillen. Heutzutage werden die Caballos Chilenos hauptsächlich für die Arbeit auf Rinderfarmen und beim traditionellen chilenischem Rodeo eingesetzt.

Rassenmerkmale des Caballo Chileno:

  • Farbe: Hauptsächlich Braune, Falben und Füchse
  • Charakter / Aussehen: stämmig, derb, sehr zäh, stark

Quelle Bild: Marco Correa, CC-BY 2.0

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