Cimarron

Die südamerikanischen Cimarrones sollen, wie die Mustangs, auf entlaufene und verwilderte Conquistadorenpferde zurückgehen. Die Tatsache, daß innerhalb so kurzer Zeit einer derartige Vermehrung mathematisch fast unmöglich ist, wird von der Geschichtsschreibung hartnäckig vernachlässigt.

Es ist kaum bestreitbar, daß lange vor den Spaniern schon Wikinger in Südamerika ansässig waren und dort längere Zeit siedelten. Sie brachten dann auch wahrscheinlich Pferde mit, diese dürften den Grundstock für die riesigen Herden der Cimarron-Pferde gelegt haben, die bereits 1530 gesichtet wurden. Bis Ende des 19. Jahrhunderts vermehrten sie sich fast ungebremst.

Jagd und Fang ließen die Zahl der Cimarrones dann aber rasch sinken. Heute sind sie nur noch in entlegeneren Gebieten anzutreffen. Sie haben einen mittelgroßen Kopf mit Ramsprofil, einen kurzen, kräftigen Hals mit steiler Schulter, üppiges Langhaar und extrem harte Hufe.

Sie sind schnell, sehr genügsam, aber häufig schwierig im Wesen und nur bedingt zähmbar. Die Größe liegt zwischen 140cm und 150cm.

(eingesandt von Elke Ashoff)

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